Coronarr hat Krabbeln und Laufen gelernt.

Bald wird er (sie, es) ein Jahr alt.

Einige sehen keinen Grund zur Feier.

Sie haben - wie der Bürgermeister von Tübingen - die Faxen dicke.

Andere teilen die ersten Geschenke aus.

 

Uns ist zu Ohren gekommen,

dass die Bundesregierung die Schule  abschaffen will.

 

Im Sinne der Chancengleichheit
sollen alle Deutschen (m/w/d)

mit der Geburtsurkunde das Abitur ausgehändigt bekommen.


Also warten wir erst einmal, was kommen wird und

decken uns bei unserem Freund Sercan Övüc
mit Lebensmitteln ein.
 

  


 
In Klein Düngen erinnert dieses Schild
an die Cholera- und Pestopfer von 1852.
 
Früher stand hier mal eine schöne Stele.
 
Nun hat der Heimatverein
einen gebrauchten Grabstein vor den Jägerzaun gesetzt.
  
Niemand weiß, wo die Stele geblieben ist.
Niemand will es wissen.

Die Wallfahrten sind eingestellt,

Gebete verstummt.

 

Der Kirchenvorstand von St. Georg hat die Schließung der Kirche beschlossen.

Wehrkirchen und Kirchenburgen sind nicht mehr zeitgemäß,

dass muss auch der Ritter Georg einsehen.

 

Aus gut unterrichteten  Kreisen hören wir,

dass die Bischöfinnen und Bischöfe die Gottesdienste

durch Homepraying

aus der Gefahrenzone lavieren wollen:

 

Homepraying  - begann damit nicht der Weg der Kirche?


 
 

 


Manche Stunde der Trübsal wurde 2020 geblasen.

Aber, Ihr Lieben, es geht auch anders!

 


 
Wir lassen den Raum der Kultur und Unkultur

hinter uns und öffnen uns dem ewigen Weben der Natur.

 
 
 

 
 
Vieles kommt -
noch mehr entschwindet.


 
 

 
 
Bleibt der Erde treu!

Im Winter wächst die Saat.

Seht doch, neue Buchen schießen aus dem Waldboden.


Eine von ihnen könnte noch das Jahr 2749,
Goethes 1000. Geburtstag, erleben.
 
Doch, wer wird dann noch wissen wollen,
wer Goethe (1749-1832) gewesen war?


 
 
 


 
Heute schlafen die Säue.

 

 


 

 

 

Wir wandern durch weißes Schweigen
und das große Vergessen.
 
Die große Stille.
Das Leben in seiner reinen Form.
 
 

 "Also, komm' und lass uns gehen!", sagt die Stimme.
 

"Du kennst also dein Ziel?"


 
 

 
 
"Immer nach Hause!"
 
 


"Und Covid, der alte Blogger?"
 
 

 
 
 
Covids Hundeschule ist seit einem Jahr geschlossen.


Wir haben diesen Zeitraum durch

Homeschooling und Homepraying

zu überbrücken versucht
und gestehen freimütig:


Wir sind gescheitert.
 
Uns ist aufgefallen,
dass Covid bei aller Einzel-Förderung durch zwei engagierte Pädagogen
einfach keine Fortschritte macht.
 
Er bleibt, was er ist.
 
Seit Tagen üben wir zum Beispiel die Schneeballschlacht.
 
Zu seinem Integrationsplan gehört die Erlaubnis,
den Ball mit der Schnauze (statt den Pfoten) fangen zu dürfen.
 
So weit -
so gut.
 
Aber Tobit frisst den Ball immer auf
statt ihn zurückzudonnern.
 
Was machen wir falsch?
 
Zuweilen haben wir das Gefühl, unsere Pädagogik ist für die Tonne.
 
Aber, siehe, auch das ist nur scheinbar.