#besonderehelden

 

Ein "Mutmach"-Video der Bundesregierung für die Zeiten des Lockdowns stellt das Nixtun als Heldentat dar.

Da  seht Ihr auch den "faulen Tobit", der seine Zeit mit Computerspielen verbringt.

Ein Nixtuer und Nixnutz als Held in coronärrischer Zeit.

Ja, hallo, geht's noch?

 

Der "faule Tobi" sagt:

 

"Aber im Gegensatz zu mir hatte sich die Welt verändert.

Nichtstun war plötzlich ein Dienst an der Gemeinschaft.

Faulheit konnte Leben retten - und darin war ich Meister!"

 

 

Ich erkläre an dieser Stelle:

 

Ich bin nicht der faule Tobi!

Je sui Tobit!

 

Ich bin nicht respektlos gegenüber den Lehrer*innen,

die unter ihren Masken schwitzend Schüler*innen unterrichten.

 

Ich bin nicht unsensibel gegenüber Müttern, Vätern, Großmüttern und Großvätern,

die ihre Kinder und Enkel betreuen.

 

Ich reagiere nicht zynisch,

wenn Gastronomen, Hoteliers und Tanzschulen die Lebensgrundlage genommen wird.

 

Ich mache mich nicht lustig über unsere Student*innen.

 

Ich verharmlose nicht den letzten Weltkrieg mit seinen beispiellosen Folgen,

indem ich ihn mit dem Lockdown-Jahr 2020 vergleiche.

 

Euer Tobit