Unser Autor, Dr. in spe Tobit, bereitet sich auf eine Untersuchung vor

 

 

 

Ihr Lieben,

ich weiß, ich weiß -, ich höre schon die Mahnung

des dänischen Virologen H. C. Drøsten (København):

 

"Har Tyskland ingen anden bekymringer?"

"Hat Deutschland keine anderen Sorgen?"

 


 
Also, ich mache es kurz:

 

Jesus hatte Kontakt zu Aussätzigen

(Pest, Cholera, Typhus - ich weiß es nicht),

zu Randgruppen, zu Besessenen.

 

Jesus predigte.

Er tröstete. Er heilte. Er glaubte.

 

Ja, es stimmt:

Jesus handelte sehr unvernünftig.

Er vertraute dem Heiligen Geist und verspottete den Dämon Aerosole:

 

Bei seiner Arbeit trug er keine Mundbinde.

Während der Bergpredigt ließ er keine Spuckwand errichten.

 

Einige Zeitgenossen machten ihm den Vorwurf,

sein Verhalten sei respektlos und unverantwortlich.

Heute wissen wir:

Aus virologischer Sicht hatten diese Kritiker Recht.

 

Jasper von Altenbockum (FAZ 24. Oktober 2020) weiß:

"Die Aerosole der Freiheitsapostel, die sich mit Leichtsinn und Ignoranz verbinden,

belasten den Rest der Gesellschaft."

 

Doch Jesus

lebte aus einem unbegreiflichen und sehr riskanten Gottvertrauen.

Das gab es nur einmal und kehrte nur einmal wieder,

als der Hl. Franz von Assisi mit einem Lepra-Kranken aus einer Schüssel trank.

Undenkbar für Papst Franziskus.

 


 
 

 

Tobits In-door-Recherche: Im Supermarkt


 
Ist uns dieses Gottvertrauen Jesu,

seine Schicksalsergebenheit nicht mehr gegeben? 

Gehen wir deshalb auf Abstand?
 

 

 

Tobits Out-door-Recherche: Winzenburg

 


 
Wir suchen eine Antwort auf der Hohen Schanze 

und finden oben auf dem Berg eine alte Siedlung mit allem, 

was früher dazugehörte. 

 


 
 

 
 
Einen Wehrturm, Vorratsgebäude, Verteidigungsanlagen

und die Fundamente einer Missionskirche aus karolingischer Zeit.

 

Damals wurde das Bistum Hildesheim gegründet.

Der Bischof trug keine Maske, wohl aber einen Helm.

In der Hand hielt er ein Schwert.

 

Ricarda Huch schreibt in ihrem Buch "Im alten Reich" (1927):
 
"War doch der Christengott jener Zeit nicht der unsrige,

der einen oberlehrerhaften Zug hat."
 
 

 
 
Hier seht Ihr die Fundamente der alten Kirche.

Wo früher die Mönche ihre Psalmen sangen und nicht summten,

liegt heute ein Laubhaufen -

und ich mittendrinnen.

 

Ich spüre es:

Da ist noch etwas, eine Kraft aus ganz alter Zeit.

 

Mutter Erde? Mutter Maria? Mutter Sophia?

 

Es ist schwer darüber zu sprechen, aber sie ist da.

 

Man muss sich einfach auf den Boden legen und wieder erden. 
Mit neuer Kraft kann man auf alten Fundamenten wieder aufbauen.

 

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

 

 
 
Von der hohen Schanze aus konnten die Mönche

das ganze Land um den Sackwald herum beobachten und die Menschen segnen.
 
 

 
 
Die große Stille lädt noch immer zur Meditation ein.

Also, keine Angst vor Nähe.
 
 

 

 

 
Und, meine Lieben, ich vertraue Euch ein Geheimnis an:

Auch nach diesem Winter

werden die Himmelsschlüssel 

wieder  blühen.
 


 


Wer braucht mehr Trost?
 
Alles Liebe von Eurem Himmelshund Tobit