Ihr Lieben,

Homeschooling ist gut, Out-Door-Schooling ist besser!

In Wald und Flur lernen wir ganzheitlich mit Kopf, Herz und Hand.

 

 

 

Ob Einzelförderung, Partner*innenarbeit oder Gruppenarbeit:

Der deutsche Wald bietet trotz Borkenkäferbefall noch immer ausreichend frische Luft.

 

 


 
Weil meine Hundeschule noch immer geschlossen ist,

bekomme ich eine Wochenplanarbeit mit Stationenlernen.

"Walden" nennt Undine diesen Unterrichtsversuch.

Keine Ahnung, warum ihr Projekt "Walden" heißt.

Wir lernen ja nicht nur im Wald, sondern auch auf dem Trockenrasen.


 

 

Durchatmen im Ambergau

 


Also, liebe Freunde und Freundinnen, entflieht mit mir ins Freie!

Raus aus dem Computer-Gefängnis,

rein ins kühle Naß!

 


 

Ehemalige Badestelle der Roswitha von Gandersheim (9. Jahrhundert).

 

 

Warum gibt es eigentlich an deutschen Schulen

keine Tauchbecken oder Badeteiche?

Digitalisierung ist nicht alles.

Wir brauchen auch Schwimmbäder!
 
 

 

 
 



 



 
 


 



Tobit engagiert sich für die Gruppe Ü 65 und

versorgt seine Nachbar*innen mit dem Notwendigsten für die Notdurft.

 

 

Früher galt das Vermummungsverbot.

Vermummt waren Bankräuber oder Verbrecher wie

„Der Frosch mit der Maske“

(„Frøen ed masken).

 

Die Zeiten wandeln sich.

Sie haben sich immer gewandelt.

Alles fließt eben.

Der neue Mensch ist im Werden.

 

 

Über ihn schreibt Georgy Fedotov:


„Wie groß ist jetzt die Zahl der Menschen,

die, freiwillig oder unfreiwillig, nicht die Maske tragen,

die der Polizeiregisseur ihnen angelegt hat?

Die nicht lügen, nicht verleumden, nicht die Hinrichtung für ihre Freunde fordern,

nicht Unschuldige denunzieren - oder sogar sich selbst?

 

Nicht alle sind so, doch es lügen alle.

Das ist das Land, wo gegenwärtig niemand, kein einziger Mensch die Wahrheit sagen kann.

Bis in die jüngste Zeit hatte eine Minderheit

- die revolutionäre Jugend und die Aktivisten -

das Monopol der Wahrheit;

ihr Optimismus rettete bis zu einem gewissen Grad Russland.

Jetzt ist die Schlinge auch um ihren Hals gezogen.

Die Lüge ist zur allgemeinen Pflicht geworden,

und in welchen Verzerrungen!“

 

(Der Kampf um Russlands Seele.

In: Neue Schweizer Rundschau.

Februar 1938/ Heft 10. S. 621)

 

 

 

 

 

 

 

Unser Autor, Dr. in spe Tobit, bereitet sich auf eine Untersuchung vor

 

 

 

Ihr Lieben,

ich weiß, ich weiß -, ich höre schon die Mahnung

des dänischen Virologen H. C. Drøsten (København):

 

"Har Tyskland ingen anden bekymringer?"

"Hat Deutschland keine anderen Sorgen?"

 


 
Also, ich mache es kurz:

 

Jesus hatte Kontakt zu Aussätzigen

(Pest, Cholera, Typhus - ich weiß es nicht),

zu Randgruppen, zu Besessenen.

 

Jesus predigte.

Er tröstete. Er heilte. Er glaubte.

 

Ja, es stimmt:

Jesus handelte sehr unvernünftig.

Er vertraute dem Heiligen Geist und verspottete den Dämon Aerosole:

 

Bei seiner Arbeit trug er keine Mundbinde.

Während der Bergpredigt ließ er keine Spuckwand errichten.

 

Einige Zeitgenossen machten ihm den Vorwurf,

sein Verhalten sei respektlos und unverantwortlich.

Heute wissen wir:

Aus virologischer Sicht hatten diese Kritiker Recht.

 

Jasper von Altenbockum (FAZ 24. Oktober 2020) weiß:

"Die Aerosole der Freiheitsapostel, die sich mit Leichtsinn und Ignoranz verbinden,

belasten den Rest der Gesellschaft."

 

Doch Jesus

lebte aus einem unbegreiflichen und sehr riskanten Gottvertrauen.

Das gab es nur einmal und kehrte nur einmal wieder,

als der Hl. Franz von Assisi mit einem Lepra-Kranken aus einer Schüssel trank.

Undenkbar für Papst Franziskus.

 


 
 

 

Tobits In-door-Recherche: Im Supermarkt


 
Ist uns dieses Gottvertrauen Jesu,

seine Schicksalsergebenheit nicht mehr gegeben? 

Gehen wir deshalb auf Abstand?
 

 

 

Tobits Out-door-Recherche: Winzenburg

 


 
Wir suchen eine Antwort auf der Hohen Schanze 

und finden oben auf dem Berg eine alte Siedlung mit allem, 

was früher dazugehörte. 

 


 
 

 
 
Einen Wehrturm, Vorratsgebäude, Verteidigungsanlagen

und die Fundamente einer Missionskirche aus karolingischer Zeit.

 

Damals wurde das Bistum Hildesheim gegründet.

Der Bischof trug keine Maske, wohl aber einen Helm.

In der Hand hielt er ein Schwert.

 

Ricarda Huch schreibt in ihrem Buch "Im alten Reich" (1927):
 
"War doch der Christengott jener Zeit nicht der unsrige,

der einen oberlehrerhaften Zug hat."
 
 

 
 
Hier seht Ihr die Fundamente der alten Kirche.

Wo früher die Mönche ihre Psalmen sangen und nicht summten,

liegt heute ein Laubhaufen -

und ich mittendrinnen.

 

Ich spüre es:

Da ist noch etwas, eine Kraft aus ganz alter Zeit.

 

Mutter Erde? Mutter Maria? Mutter Sophia?

 

Es ist schwer darüber zu sprechen, aber sie ist da.

 

Man muss sich einfach auf den Boden legen und wieder erden. 
Mit neuer Kraft kann man auf alten Fundamenten wieder aufbauen.

 

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

 

 
 
Von der hohen Schanze aus konnten die Mönche

das ganze Land um den Sackwald herum beobachten und die Menschen segnen.
 
 

 
 
Die große Stille lädt noch immer zur Meditation ein.

Also, keine Angst vor Nähe.
 
 

 

 

 
Und, meine Lieben, ich vertraue Euch ein Geheimnis an:

Auch nach diesem Winter

werden die Himmelsschlüssel 

wieder  blühen.
 


 


Wer braucht mehr Trost?
 
Alles Liebe von Eurem Himmelshund Tobit

Ihr Lieben,

Jesus predigte nicht hinter Plexiglas und erteilte kein Singverbot. Das habe ich geschrieben. Aber seid Ihr Jesus? Eben!

Es gibt tatsächlich Zeitgenossen, die einfach nicht einsehen wollen, dass soziale Distanz das Gebot der Stunde ist!

Sie veranstalten Corona-Parties und beleidigten achtsame Bürger,

die sich für die Einhaltung der Ordnung engagieren, mit üblen Vergleichen.

Von der Rückkehr brauner Gesinnung und Blockwart-Mentalität geht die Rede.

Hallo, geht's noch?!

 

Doch an Doggy werden sie sich die Zähne ausbeißen!

Das alte SPD-Urgestein war schließlich von 1986 bis 1988 (Gymnasium am Silberkamp/Peine)

der Klassenlehrer von Hubertus Heil - also ein geistiges Schwergewicht!

 
Unser Blogwart schaut vom Upstedter Steinbruch in die Ferne bis zum Brocken:
Sollte es hier etwa unerlaubte Zusammenrottungen geben?
 

 

 

 
Plötzlich:

Ein geöffnetes Schloss am Eingang des Steinbruches!

 

Zum ersten Mal seit zehn Jahren sind Doggy und ich ein echtes Team.

 

Geht doch!

Die Krise ist auch eine Chance.

Nutzt sie!

 

 

Dann dies, unten im Tal:

Ein Tankstellenpächter gibt Widerworte gegen öffentliche Anordnungen -

und dazu noch in fehlerhafter Rechtschreibung und Zeichensetzung.

Ein absolutes no go!
 

 

 
 
Selten war unser Blogwart so entspannt wie hier am Hochsitz.

Ich glaube, wir beide stehen am Anfang einer wunderbaren Freundschaft.

Sozusagen einer Altersfreundschaft!

Ja, die Krise hat Doggy gewandelt, ich hätte niemals geglaubt,

dass das noch möglich ist.

Wollen wir nicht alle achtsamer werden

und in Zukunft uns mehr in die Belange unserer Mitmenschen einmischen?
 

 
 


 
Trotz aller Entspannung verliert Doggy nicht den kritischen Blick

auf unerlaubte Zusammenrottungen:  

Bienenvölker dicht an dicht unter den Bäumen!

Ein vereintes Europa der Bienen - das war mal erlaubt,

aber heute nicht mehr! 

Jedes Bienenvolk soll für sich einstehen!
 
 

 
 
Ich pirsche mich an den Steinbruch heran.

Vorbildlich: Nur ein Arbeiter sitzt auf dem Bagger!


Seht Ihr ihn? Nein?

So ist es richtig.

Jeder mache sein eigenes Ding im Verborgenen!
 

 


 
Auch hier im Weißdornstrauch brütet nur ein Vogelpaar (m/w):

Ja, die Krise bietet eine grosse Chance, wieder von der Natur zu lernen!
 

 


 
Dann fahren Doggy und ich mit Undine nach Mechtshausen.

Hier verbrachte Wilhelm Busch seine letzten zehn Lebensjahre.

Unser Blogwart ist wieder sehr zufrieden.

Alle Vorschriften wurden eingehalten.
 
 

 

 
 
Undine an Wilhelm Buschs Grab.

Allein und mit Abstand zu dem großen Humoristen.


So geht die rechte Balance zwischen Nähe und Distanz.
 

 


 
Aber Ihr, meine Lieben, haltet Ihr Euch an das eine große Gebot?


Der Blogwart sieht alles!

 

 


 
 


 

 

Endlich Ferien! Runter mit den Mundbinden und lächeln!

 "Snup en Pose!" steht auf der Kiste, in der allerlei Strandgut gesammelt wird.

"Schnapp Dir einen Beutel!"

 

Die Kinder von Fridays for future führen ihre Eltern, Onkel und Tanten zum Müllsammeln an den Strand. Wir erleben vor den Müllcontainern bewegende Dialoge. Jede Generation hat ihre Schuld: Die Urgroßväter haben an Dänemarks Stränden Bunker gebaut und die Dänen haben mit ihnen kollaboriert, die Großväter haben ohne Rücksicht auf die Umwelt ihre Autos am Samstagnachmittag auf der Straße gewaschen, die Eltern haben ihre Kinder aus reiner Bequemlichkeit mit Pampers statt Baumwollwindeln gewickelt.

 

Diese Eltern haben bereits in jungen Jahren ein stattliches Schuldenkonto hinterlassen: Sie haben die Erderwärmung nicht aufgehalten und den Müll nicht immer sorgfältig getrennt, so hören wir. Sie haben Urlaub in Übersee gemacht, Kreuzfahrten im Mittelmeer, ihr Geld bei der Deutschen Bank angelegt, Fleisch gegessen und nicht immer im Bio-Laden eingekauft. Ja, das ist schlimm. Keine Frage. Wie lebt man mit dieser Schuld? Können diese Umweltsünden überhaupt in einem Leben vergeben werden oder bedarf es zur Sühne mehrerer Reinkarnationen?

 

Ergreifende Schuldeingeständnisse weht der Wind über den Strand. Ja, liebe Freunde und Freundinnen, mit dem Karma ist nicht zu spaßen. Schuld bleibt Schuld und hat Strafe zur Folge. Die Christen in Deutschland haben zwar Beichtstühle, Sühnefeiern und die Hölle abgeschafft, aber sie werden sich noch wundern. Die Wirklichkeit der Hölle ist keine Sache eines Mehrheitsbeschlusses.

 

Müllsammeln ist für das Karma gut, auch wenn Buddha und Ramakrishna keine Mülltrennung praktizierten. Ja, auch bei ihnen gibt es Schuldzusammenhänge, die offen und ehrlich dargelegt werden müssen. Da steht die Kirchen noch vor ungeahnten Enthüllungs-Aufgaben. Jesus hat viele Wunder getan und sehr viel gepredigt. Doch wo sind die goldenen Worte zur Mülltrennung? Wo engagierte er sich für den Gewässerschutz? 

 

So geht Erlösung, so wird Befreiung erfahrbar: Schaut die fröhlichen Gesichter dieser Familie aus Hannover! Dr. Alexander Grauland hat Ökologie und Raumplanung in Hannover studiert und eine wissenschaftliche Arbeit über Torfmooskultivierung geschrieben. Dafür bekam er den Friedenspreis von Suhlingen verliehen und eine Kiste Bullenschluck geschenkt. Grauland ist Gründungsmitglied der AfD und leitet ehrenamtlich eine NABU-Gruppe, die sich besonders dem Erhalt der Feldhamster im neuen Baugebiet von Sarstedt widmet. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit der Errichtung von Windrädern zwischen Hannover und Hildesheim und hat seinen Gewinn in Öko-Aktien und Seniorenwohnungen angelegt. So weit - so gut.

 

Berenice und Lisa-Marie, seine beiden Töchter, sind total stolz auf ihren Papa, denn er sammelt in dieser Bußaktion allein unter dem strengen Blick seiner Töchter den Müll ein! Anke Grauland, die etwas distanziert stehende Mutter, hoffen sie auf diese Weise ebenfalls zu einem Schuldbekenntnis und zu Bußübungen zu gewinnen. Anke ist Lehrerin an der IGS Laatzen und Müllbeauftragte in der Umwelt-AG. Aber sie sieht noch nicht ein, warum sie in den wohlverdienten Herbstferien an Dänemarks Stränden Müll sammeln soll. Solidarischer Patriotismus nennt Berenice diese Aktion. Sie ist Mitglied der AfD Jugendorganisation. Solidarischer Patriotismus bilde eine Grenzen und Nationen übergreifende Einheitsfront gegen die Vermüllung der Nordsee. Abfall freies Dänemark oder Abfall freies Deutschland - so laute das Gebot der Stunde!

 

 

 

Doggy ist auch für Mülltrennung, behauptet er. Als Kind der Fünfziger Jahre, habe er ein ökologisch reines Gewissen. Gerne werde er den jungen Leuten einmal erzählen, wie man in seiner Kindheit mit der Natur umgegangen sei.

Er meint, er sei in einer Recycling-Gesellschaft aufgewachsen: Hosen und Hemden wurden geflickt, das Essen wurde aufgegessen, draußen in Wald und Flur gab es natürliches Spielzeug usw. -:  Ja, ja, er hat tatsächlich die Entsorgungsexpertin vom Zweckverband Abfallwirtschaft in Groß Düngen so lange mit seinen Öko-Geschichten zugelabert, dass ihm als einzigem Bürger der ganzen Region die Anschaffung einer grünen Tonne erlassen wurde.

 

 

 

 

Doch alles Reinheitsstreben muss eine Grenze haben. Hier zum Beispiel bei diesem zentnerschweren Ding, vor dem auch Alexander Grauland zur großen Enttäuschung seiner Töchter kapituliert. Ja, vor kurzem schien noch Versöhnung zwischen den Generationen möglich. Aber, so sagt Tochter Lisa-Marie, Schuld wiegt eben schwer, manchmal sehr schwer. Da nütze es auch nicht, wenn sich ein Bundeskanzler vor Jahren einmal in Warschau auf die Knie fallen ließ. Sie finde, auch Dänemark stehe wie Polen, Griechenland und Spanien Entschädigungen zu. Es müsse ja nicht immer Geld sein. Aber wenn alle deutschen Dänemarkurlauber mit der AfD einmal im Jahr für eine Woche zum Müllsammeln kämen, dann könnten sie in der zweiten Woche seelenruhig Urlaub machen.

 

Dann hebt Lisa-Marie einen Betonstein vom Strand. Er mag vielleicht ein Kilogramm wiegen. Wenn jeder deutsche Urlauber einen Betonklotz mit nach Hause nehme, könne langfristig auch diese Schuld abgetragen werden, sagt sie und übergibt ihrem Vater den Klotz. Der Vater ist willig, aber sein Rücken ist nach einem Bandscheibenvorfall schwach. Die Mutter protestiert. Diese Einmischung macht Lisa-Marie wütend. Was sie ihrer Mutter schon immer sagen wollte, wirft sie ihr nun an den Kopf. Es geht um die Verpackung des Toilettenpapiers, die immer achtlos im Plastikmüll entsorgt werde. Ja, Himmel, ruft die Mutter, wohin denn sonst mit dem Müll? Genau diese Phantasielosigkeit das sei der Punkt, erwidert die Tochter. Warum werde die Verpackung des Toilettenpapiers nicht als Plastikmüllbeutel im Bad verwendet, bevor sie entsorgt werde? 

 

Wir lassen diese Sühne- und Büßergruppe in Ruhe ihre Arbeit verrichten und fahren nach Fjand zur Gårdboutique und entdecken den Tee „Good Karma". Doggy hat sich gleich eingedeckt. Kann er machen. Nützt bei ihm sowieso nix!

 

Doggy hat Berenice versprechen müssen, der Hildesheimer AfD beizutreten. Grandparents für ein Abfall freies Deutschland! Ich finde, dass ist eine sehr gute Idee.

 

Doggy sagt, er wolle die Hildesheimer SchülerInnen für das Müllsammeln am Freitag motivieren: Jeder und jede bekommt einen Müllbeutel aus Jute oder recyceltem Plastik in die Hand gedrückt und los geht es in Parks und Straßen. AfD for future will er diese Aktion nennen.

 

 

 

 

Ich bin nun auch der AfD beigetreten. Das war gar nicht so leicht, weil es inzwischen mehr Müllsammler als Müll an dänischen Stränden gibt. So habe ich mich auf das Sammeln von Metallschrott spezialisiert.

 

Und was ist Dein Beitrag zum Umweltschutz?