Leben und Ansichten von Sir Tobit, Gentledog,

Dr. in spe und Member of "Senior Dogs for future" 

 

"Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen,

sondern die Ansichten über die Dinge."

 Epiktet

 

engelforscher.com bietet auch Hunden eine Plattform. Unser Blogger im flauschigen Fell hat manchmal eine sehr eigene Blickrichtung (Schulterhöhe 52 cm). Doch verbieten das Recht auf Teilhabe und unsere freiheitlich-demokratische Gesinnung  jede Form von Zensur.

 

Tobit (Pseudonyme: Tøbit, Tøben) ist Gründer und Vorsitzender des Vereins schreibender Hunde e.V., Sitz: Haus Sonnenschein/Niedersachsen.

 

 

Tøbit bei der Vorbereitung des Seminars "Keine Angst in Sumpf und Wald"  in Lunden/Småland  (2017)

 

 

Tobit schreibt frei nach Schnauze und hat daher keine Vorbilder. Wenn er Zeitungen läse, würde er vielleicht Dieter Nuhr ein entschiedenes "Wuff!" zurufen. Dieter Nuhr sagte in einem Gespräch mit Claudia Schwarz (NZZ vom 10. Februar 2020):

"Das glaube ich auch, dass wir langsam, aber sicher wieder in diese gesinnungspolizeiliche Ecke hineingeraten. Das war immer dann der Fall, wenn es um Heilsideologien, um Wahrheiten ging. Der Klimawandel ist jetzt ein Thema. Und ich finde, dass man natürlich dieses wie jedes andere wichtige Thema mit Humor bearbeiten muss. Wir sind ja auch so weit, dass wir Humor über Religion nicht mehr zulassen. Das ist für mich ein erstaunlicher Vorgang, wenn darüber ernsthaft auch unter Linken oder fortschrittlich eingestellten Menschen wieder nachgedacht wird. Das sollte schon Anlass zur Nervosität geben. Das Klima ist totalitärer geworden, das glaube ich schon, das empfinde ich so. Da muss ich mich immer selber hinterfragen, weil ich natürlich als selbst Betroffener da nicht überreagieren sollte. Ich bin ja jemand, der versucht, hysterische Reaktionen immer wieder sofort zu hinterfragen. Und auch das ist in Deutschland schwierig im Moment, weil eigentlich alle wichtigen Themen in Deutschland erstaunlich wenig mit dem Verstand, erstaunlich viel mit Hysterie behandelt werden."

 

Aber - wie gesagt - unser Blogger im Hundefell hält mediale Abstinenz.

 

Da in Deutschland das Formbewusstsein besonders in Gattungsfragen  aus historisch verständlichen Gründen stark abgenommen hat, weist engelforscher.com ausdrücklich darauf hin, dass Tobits Beiträge aus germanistischer Sicht als Satiren aufzufassen sind. Gut, Tobit ist da anderer Meinung. Wer will ihm einen Vorwurf machen? Auf der Hundeschule von Liane Venturi gab es keinen Deutschunterricht. Zudem haben Hunde einen anderen Blick auf die Welt. Auch das müssen wir Menschen des 21. Jahrhunderts akzeptieren lernen. Ein gewiss nicht leichtes Unterfangen! Wir Menschen des 21. Jahrhunderts stehen auch hier vor großen Herausforderungen!

 

Tobits Blogs stehen unserer Meinung nach in der Tradition von Laurence Sterne. (vgl. dazu: Undine von der Lamme. Ist der englische Humor auf den Hund gekommen? Kritik der kynischen Vernunft. Dissertation im FB Kulturwissenschaften der Universität Hildesheim 2020. S. 124ff. (im Druck)) Er selbst verweist gerne auf die Kyniker. Lassen wir diese Meinungen nebeneinander stehen! Tobit ist ein älter werdender Herr (z. Z. 70 Jahre) mit manchmal recht eigenwilligen Ansichten. 

 

Von den zahlreichen Kompetenzen, die er sich in seinem langen Leben erworben hat, seien hier genannt:

 

Ausbilder für hundegestützte Psychotherapie/Therapiehunde - Lunden/Sverige

 

Trainer für Museumsbegleithunde: Statens Naturhistoriske Museum/Zoologisk Museum - København

 

Schwimmcoach für wasserscheue Hunde - Grünow/Uckermark

 

Schulbesuchshund. Vier-Pfoten-Akademie - Pelzerhagen/Ostsee