So ähnlich werde der Tag des Herrn aussehen, meint Doggy.
Andrej Tarkowskij hätte ihn nicht besser inszenieren können.

 

 

Unser Senior-Forscher

hat sich sämtliche Shakespeare-Verfilmungen

aus der Universitätsbibliothek bestellt.

 

Die DVD-Bestände sind beeindruckend:

Man merkt, dass in den guten alten Zeiten angehende

Lehrer (w/d/m) in Lesesälen vor Laptops saßen.

  

 

Ja,

junge Kolleginnen ließen auch ihn

jugendlich aussehen.

 

Er fühlte sich wie Leonardo DiCaprio

unter dem Balkon von Claire Danes.


 

 

Für alles,

was Post-Life-Forscher in erreichbarer Nähe brauchen,

war gesorgt.

 

 

Die cineastische Welt erwartet sehnsüchtig den

ultimativen Coronarr-Film von Woody Allen.


Der Hypochonder aus New York wusste wie

Shakespeare, E.T.A. Hoffmann, Gogol und Kafka,


dass die Übergänge zwischen Tragödie und Komödie fließend sind.


Vielleicht sind Sie auch nur eine Frage der Blickrichtung,

und wir müssen nur die Laufrichtung ändern.

 

Das sollen andere klären.

 

Doggy hat sich auch "Hannah und ihre Schwestern" ausgeliehen.

Der Film sei bereits Woody Allens Kommentar zur aktuellen Lage.


 

 

 

Doggy lachte sich krümelig,

als er vor einiger Zeit "Hamlet" las. 

Sind das bereits  die psychischen Langzeit-Folgen von Coronarr,
von denen jetzt so viel geschrieben wird?

 

 

 

Doggy auf dem Weg zur Ausgabe-:  der letzte Mensch.


Ist das ein Fluch oder ein Zeichen der Erwählung?


Wo ist der heilige Rest?


Wo sind diejenigen, die es noch hungert nach Bildung?


Ist allen die Luft ausgegangen? 

 

 

 

Ja,

in diesem Licht wirkt alles

ein wenig grau wie Dein Haar,

lieber Doggy!

 

Aber der Eindruck täuscht,

er kommt nur von Deiner blauen Nashornmaske.

 

 

 

 

Bildung im Dornröschen-Schlaf.

 

Doch noch immer erschallt die Stimme:

Erwachet!

 

Fragt nicht:

Wie wird das akademische Leben nach Coronarr sein?

 

Haben unsere Schulen und Universitäten nicht bewiesen,

dass es auch ohne Universitäten und Schulen geht?


Wird es ein böses Erwachen geben?

 

Wird es kein Erwachen geben?


 

 

 

 

Werden wir die nackte Wahrheit ertragen können,

wenn eines Tages die Masken fallen?

 

 

 

Doggy meint:

So sehe die deutsche Universität nach Coronarr aus.

 

Ich frage:

Muss ich diese Ansicht kommentieren?

 

 

 

Ihr Lieben,

Homeschooling ist gut, Out-Door-Schooling ist besser!

In Wald und Flur lernen wir ganzheitlich mit Kopf, Herz und Hand.

 

 

 

Ob Einzelförderung, Partner*innenarbeit oder Gruppenarbeit:

Der deutsche Wald bietet trotz Borkenkäferbefall noch immer ausreichend frische Luft.

 

 


 
Weil meine Hundeschule noch immer geschlossen ist,

bekomme ich eine Wochenplanarbeit mit Stationenlernen.

"Walden" nennt Undine diesen Unterrichtsversuch.

Keine Ahnung, warum ihr Projekt "Walden" heißt.

Wir lernen ja nicht nur im Wald, sondern auch auf dem Trockenrasen.


 

 

Durchatmen im Ambergau

 


Also, liebe Freunde und Freundinnen, entflieht mit mir ins Freie!

Raus aus dem Computer-Gefängnis,

rein ins kühle Naß!

 


 

Ehemalige Badestelle der Roswitha von Gandersheim (9. Jahrhundert).

 

 

Warum gibt es eigentlich an deutschen Schulen

keine Tauchbecken oder Badeteiche?

Digitalisierung ist nicht alles.

Wir brauchen auch Schwimmbäder!
 
 

 

 
 



 



 
 


 

Ihr Lieben,

Jesus predigte nicht hinter Plexiglas und erteilte kein Singverbot. Das habe ich geschrieben. Aber seid Ihr Jesus? Eben!

Es gibt tatsächlich Zeitgenossen, die einfach nicht einsehen wollen, dass soziale Distanz das Gebot der Stunde ist!

Sie veranstalten Corona-Parties und beleidigten achtsame Bürger,

die sich für die Einhaltung der Ordnung engagieren, mit üblen Vergleichen.

Von der Rückkehr brauner Gesinnung und Blockwart-Mentalität geht die Rede.

Hallo, geht's noch?!

 

Doch an Doggy werden sie sich die Zähne ausbeißen!

Das alte SPD-Urgestein war schließlich von 1986 bis 1988 (Gymnasium am Silberkamp/Peine)

der Klassenlehrer von Hubertus Heil - also ein geistiges Schwergewicht!

 
Unser Blogwart schaut vom Upstedter Steinbruch in die Ferne bis zum Brocken:
Sollte es hier etwa unerlaubte Zusammenrottungen geben?
 

 

 

 
Plötzlich:

Ein geöffnetes Schloss am Eingang des Steinbruches!

 

Zum ersten Mal seit zehn Jahren sind Doggy und ich ein echtes Team.

 

Geht doch!

Die Krise ist auch eine Chance.

Nutzt sie!

 

 

Dann dies, unten im Tal:

Ein Tankstellenpächter gibt Widerworte gegen öffentliche Anordnungen -

und dazu noch in fehlerhafter Rechtschreibung und Zeichensetzung.

Ein absolutes no go!
 

 

 
 
Selten war unser Blogwart so entspannt wie hier am Hochsitz.

Ich glaube, wir beide stehen am Anfang einer wunderbaren Freundschaft.

Sozusagen einer Altersfreundschaft!

Ja, die Krise hat Doggy gewandelt, ich hätte niemals geglaubt,

dass das noch möglich ist.

Wollen wir nicht alle achtsamer werden

und in Zukunft uns mehr in die Belange unserer Mitmenschen einmischen?
 

 
 


 
Trotz aller Entspannung verliert Doggy nicht den kritischen Blick

auf unerlaubte Zusammenrottungen:  

Bienenvölker dicht an dicht unter den Bäumen!

Ein vereintes Europa der Bienen - das war mal erlaubt,

aber heute nicht mehr! 

Jedes Bienenvolk soll für sich einstehen!
 
 

 
 
Ich pirsche mich an den Steinbruch heran.

Vorbildlich: Nur ein Arbeiter sitzt auf dem Bagger!


Seht Ihr ihn? Nein?

So ist es richtig.

Jeder mache sein eigenes Ding im Verborgenen!
 

 


 
Auch hier im Weißdornstrauch brütet nur ein Vogelpaar (m/w):

Ja, die Krise bietet eine grosse Chance, wieder von der Natur zu lernen!
 

 


 
Dann fahren Doggy und ich mit Undine nach Mechtshausen.

Hier verbrachte Wilhelm Busch seine letzten zehn Lebensjahre.

Unser Blogwart ist wieder sehr zufrieden.

Alle Vorschriften wurden eingehalten.
 
 

 

 
 
Undine an Wilhelm Buschs Grab.

Allein und mit Abstand zu dem großen Humoristen.


So geht die rechte Balance zwischen Nähe und Distanz.
 

 


 
Aber Ihr, meine Lieben, haltet Ihr Euch an das eine große Gebot?


Der Blogwart sieht alles!

 

 


 
 


 



Tobit engagiert sich für die Gruppe Ü 65 und

versorgt seine Nachbar*innen mit dem Notwendigsten für die Notdurft.

 

 

Früher galt das Vermummungsverbot.

Vermummt waren Bankräuber oder Verbrecher wie

„Der Frosch mit der Maske“

(„Frøen ed masken).

 

Die Zeiten wandeln sich.

Sie haben sich immer gewandelt.

Alles fließt eben.

Der neue Mensch ist im Werden.

 

 

Über ihn schreibt Georgy Fedotov:


„Wie groß ist jetzt die Zahl der Menschen,

die, freiwillig oder unfreiwillig, nicht die Maske tragen,

die der Polizeiregisseur ihnen angelegt hat?

Die nicht lügen, nicht verleumden, nicht die Hinrichtung für ihre Freunde fordern,

nicht Unschuldige denunzieren - oder sogar sich selbst?

 

Nicht alle sind so, doch es lügen alle.

Das ist das Land, wo gegenwärtig niemand, kein einziger Mensch die Wahrheit sagen kann.

Bis in die jüngste Zeit hatte eine Minderheit

- die revolutionäre Jugend und die Aktivisten -

das Monopol der Wahrheit;

ihr Optimismus rettete bis zu einem gewissen Grad Russland.

Jetzt ist die Schlinge auch um ihren Hals gezogen.

Die Lüge ist zur allgemeinen Pflicht geworden,

und in welchen Verzerrungen!“

 

(Der Kampf um Russlands Seele.

In: Neue Schweizer Rundschau.

Februar 1938/ Heft 10. S. 621)

 

 

 

 

 

 

 

Tobit, unser Autor,  bereitet sich auf eine Untersuchung vor

 

 

 

Ihr Lieben,

ich weiß, ich weiß -, ich höre schon die Mahnung

des dänischen Virologen H. C. Drøsten (København):

 

"Har Tyskland ingen anden bekymringer?"

"Hat Deutschland keine anderen Sorgen?"

 


 
Also, ich mache es kurz:

 

Jesus hatte Kontakt zu Aussätzigen

(Pest, Cholera, Typhus - ich weiß es nicht),

zu Randgruppen, zu Besessenen.

 

Jesus predigte.

Er tröstete. Er heilte. Er glaubte.

 

Ja, es stimmt:

Jesus handelte sehr unvernünftig.

Er vertraute dem Heiligen Geist und verspottete den Dämon Aerosole:

 

Bei seiner Arbeit trug er keine Mundbinde.

Während der Bergpredigt ließ er keine Spuckwand errichten.

 

Einige Zeitgenossen machten ihm den Vorwurf,

sein Verhalten sei respektlos und unverantwortlich.

Heute wissen wir:

Aus virologischer Sicht hatten diese Kritiker Recht.

 

Jasper von Altenbockum (FAZ 24. Oktober 2020) weiß:

"Die Aerosole der Freiheitsapostel, die sich mit Leichtsinn und Ignoranz verbinden,

belasten den Rest der Gesellschaft."

 

Doch Jesus

lebte aus einem unbegreiflichen und sehr riskanten Gottvertrauen.

Das gab es nur einmal und kehrte nur einmal wieder,

als der Hl. Franz von Assisi mit einem Lepra-Kranken aus einer Schüssel trank.
 


 
 

 

Tobits In-door-Recherche: Im Supermarkt


 
Ist uns dieses Gottvertrauen Jesu,

seine Schicksalsergebenheit nicht mehr gegeben? 

Gehen wir deshalb auf Abstand?
 

 

 

Tobits Out-door-Recherche: Winzenburg

 


 
Wir suchen eine Antwort auf der Hohen Schanze 

und finden oben auf dem Berg eine alte Siedlung mit allem, 

was früher dazugehörte. 

 


 
 

 
 
Einen Wehrturm, Vorratsgebäude, Verteidigungsanlagen

und die Fundamente einer Missionskirche aus karolingischer Zeit.

 

Damals wurde das Bistum Hildesheim gegründet.

Der Bischof trug keine Maske, wohl aber einen Helm.

In der Hand hielt er ein Schwert.

 

Ricarda Huch schreibt in ihrem Buch "Im alten Reich" (1927):
 
"War doch der Christengott jener Zeit nicht der unsrige,

der einen oberlehrerhaften Zug hat."
 
 

 
 
Hier seht Ihr die Fundamente der alten Kirche.

Wo früher die Mönche ihre Psalmen sangen und nicht summten,

liegt heute ein Laubhaufen -

und ich mittendrinnen.

 

Ich spüre es:

Da ist noch etwas, eine Kraft aus ganz alter Zeit.

 

Mutter Erde? Mutter Maria? Mutter Sophia?

 

Es ist schwer darüber zu sprechen, aber sie ist da.

 

Man muss sich einfach auf den Boden legen und wieder erden. 
Mit neuer Kraft kann man auf alten Fundamenten wieder aufbauen.

 

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

 

 
 
Von der hohen Schanze aus konnten die Mönche

das ganze Land um den Sackwald herum beobachten und die Menschen segnen.
 
 

 
 
Die große Stille lädt noch immer zur Meditation ein.

Also, keine Angst vor Nähe.
 
 

 

 

 
Und, meine Lieben, ich vertraue Euch ein Geheimnis an:

Auch nach diesem Winter

werden die Himmelsschlüssel 

wieder  blühen.
 


 


Wer braucht mehr Trost?
 
Alles Liebe von Eurem Himmelshund Tobit